[Teil 2] Die Geburt eines komplett neuen Designs

inzzane2

Mit diesem Post möchte ich euch einen kleinen Einblick in den Entstehungsprozess von Inzzanewaxx’ neuem Design bieten.

Bereits vor mehr als drei Jahren (genauer gesagt im Mai 2012) hatte ich bereits ein “neues” Design für Inzzanewaxx erstellt. Aus mehreren Gründen erwies sich Jenes jedoch nicht wirklich als zeitgemäß. Falls ihr wissen wollt, worauf ich mich hierbei beziehe, findet ihr hier einen Artikel über die Historie seines Designs.

Doch zurück zum eigentlichen Thema: Zunächst einmal war es grundsätzlich kein wirklich eigenes Design. Abgesehen vom ikonischen ZZ habe ich damals quasi nur ein Random-Wallpaper getweaked, ein bisschen mit einer Font herumgepfuscht und auch ansonsten nur verschiedene Bildelemente zusammengeworfen, ohne wirklich etwas Eigenes erstellt zu haben.

Ein weiteres Problem war dann, dass ich das alte Design zur damaligen Zeit nur in Sub-HD produziert habe, was man einer heutigen Audienz einfach nicht mehr zumuten kann.

Daher stand ich nun vor der Aufgabe, ein komplett neues Design zu entwickeln.

Zunächst einmal habe ich mich grundsätzlich an seinem YouTube-Intro orientiert:

idpljrnj

Ich fand es damals schon immer ein bisschen störend, das mein altes Design irgendwie gar nichts mit dem Intro zu tun hatte. Gerade deswegen wollte ich dies bei der neuen Iteration grundlegend ändern.

Aus diesen Gedanken heraus entwickelte sich dann die neue Richtung, die ich mit diesem Design einschlagen wollte. Wie bereits beim ersten Design wollte ich das ZZ als hervorstechendes und eigenes Merkmal beibehalten. Da ich die Füllung der Zs im Intro mit den verschiedenen Farben als sehr interessant empfand, habe ich dann damit begonnen, darauf aufzubauen:

logo

Das war meine erste grobe Idee für die schlussendliche Richtung. Die Farben aus dem Intro habe ich etwas stärker betont und es im Allgemeinen etwas simplifiziert. Das Problem hierbei war dann, dass es als eigentliches Logo nicht wirklich praktikabel war. Denn bei einer entsprechenden Verkleinerung erkannte man trotz der Simplifizierung so gut wie gar nichts. Die grobe Richtung war jedoch gegeben.

Das Hauptproblem war glücklicherweise nicht die Form des Logos an sich, sondern nur die Transparenz der Buchstaben. Demnach konnte ich den eigentlichen Farbverlauf und Stil beibehalten und musste nur die Buchstaben mit Farbe füllen:

logofett

Vermutlich merkt ihr selbst hier bei diesem Artikel, wie stark der Kontrast und die Sichtbarkeit des Logos durch die Farbfüllung verbessert wurde.

Da ich nun sowohl ein Leitmotiv als auch ein Logo hatte, ging es nun an das Erstellen der eigentlichen Banner und sonstigen Dinge.

Zuerst kam der Schriftzug dran:

schriftzug.png

Ich wollte unbedingt die grundliegende Farbensprache beibehalten und habe daher auch beim Rest mit einem Blau => Grün– und einem Lila => Rot-Verlauf gearbeitet. Grün war bei ihm schon immer eine dominante Farbe, daher wollte ich auch bei dem neuen Design den Fokus auf ein saftiges Grün legen. Die Aufspaltung des Nicknames in quasi zwei verschiedene Teile hatte auch ihre Gründe.

Zunächst hatte ich mit verschiedenen Variationen der gleichen Schriftart  herumexperimentiert, z.B.:

e5tz26h5

Das Problem dabei war nur, dass der Name an sich viel zu lang war. Der Fokus lag nicht mehr so stark auf dem ZZ, zumal es im Allgemeinen langweilig und uninspiriert wirkte. Und gerade bei einem Namen wie Inzzanewaxx waren dies irgendwie die falschen Attribute.

Aus diesem Grund wollte ich etwas Verrücktes einbauen, etwas, was sich vom Standard des Schriftzuges abhebt. Zur gleichen Zeit sollte der Fokus wieder auf das ZZ gerichtet werden. Ein weiteres meiner Ziele war die Entwicklung einer allen Grafiken zugrunde liegenden Designsprache, die für eine gewisse Stringenz und Kontinuität im Design sorgen sollte. Das Ergebnis war dann eben die Aufteilung des Nicknames in Inzzane und waxx und die dahingekritzelt wirkende Schreibweise des hinteren Teils.

Auch für den Hintergrund wollte ich mit einer etwas anderen Farbe arbeiten, eine, die man nicht bereits an jeder Ecke im Internet oder Reallife sieht. Aus diesem Grund entschied ich mich schlussendlich für einen sanften Braunton, der meiner Meinung nach sehr mit den recht knalligen, doch sehr dominanten Farben des Logos harmoniert:

various

Als nächstes war dann ein sekundäres Design von Nöten, welches beispielsweise für Untertitel jeglicher Form, Formulare, Ankündigungen, etc. benutzt werden konnte. Meine erste Idee hatte es eine Zeit lang ins finale Design geschafft, wurde jedoch schnell über Bord geworfen:

fail

Auch wenn es auf den ersten Blick zum etwas “wilderen” Teil des Konzeptes passte, erwies sich die Schriftart leider im laufenden Betrieb als etwas unpassend für diese Art von Dingen. Daher musste ich das gesamte sekundäre Konzept neu entwickeln. Primär ging es mir dabei um eine verbesserte Lesbarkeit, ohne jedoch auf einen individuellen Charakter zu verzichten. Um die Stringenz des Designs beizubehalten, griff ich hierbei auf die Standard-Schriftart des Schriftzuges zurück. Auch die Farben sind genau die gleichen wie im primären Design, jedoch soweit entsättigt, dass sie zum Braunton des Hintergrundes passten und nicht zuviel Aufmerksamkeit auf sich richteten:

RGS

Dass dem dunklen Teil die wesentlich größere Schriftgröße zugewiesen wurde, hatte auch seinen Grund. Da sich der helle Teil stärker vom Hintergrund abhebt, konnte ich dabei auf eine etwas kleinere Schrift zurückgreifen. Einerseits harmonieren beide Teile nun miteinander und andererseits wurde dadurch der Grundstein für eine Stringenz innerhalb des sekundären Design gelegt, welche sich durch alle Publikationen zieht, die damit ausgestattet wurden und werden.

Da damit nun die Grundlagen gelegt wurden, konnte ich mich der Erstellung von konkreten Bannern zuwenden. Wie zum Beispiel das Facebook-Banner:

facebook

Damit stand nun das Grunddesign für Inzzanewaxx. Wie ich an mehreren Stellen bereits schrieb, ist mir eine Stringenz innerhalb des Designs extrem wichtig gewesen. Dies hatte hauptsächlich den Grund, dass ich bei zukünftigen Arbeiten immer auf ein etabliertes Fundament von Grafiken und Ideen zurückgreifen konnte, die ich dann nur an den individuellen Einsatzzweck anpassen musste.

Mehr dazu im dritten Teil meiner Reihe:

» [Teil 3] Das Design in der praktischen Anwendung [In Produktion]

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2 Gedanken zu „[Teil 2] Die Geburt eines komplett neuen Designs

  1. Pingback: Video-Hintergrund für PiiT-Musik | Hawkwing

  2. Pingback: [Teil 1] Wie visualisiert man eigentlich “Überheblichkeit”? | Hawkwing

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